OlG Koblenz bestätigt Kundenrechte

Mit einem Urteil vom 25.6.2009( 5 U 100/09) hat das Oberlandesgericht Koblenz bestätigt, dass die Sparkasse Trier grundsätzlich gehalten sei, ihren Kunden zu gestatten, sich der Dienste von Fachleuten und insofern Sachverständigen zu bedienen, damit  sachgerechte Geschäftsabschlüsse erzielt werden können.

Vorausgegangen war ein Rechtsstreit wo die Bank dem Sachverständigen Oliver Schäfer ein "Hausverbot" erteilt hatte, nachdem es von seiten der Bank zu Konflikten gekommen war, als wir die Interessen der Kunden bei schriftlichen Finanzierungsverhandlungen gegenüber der Bank vertraten und wir als Sachverständige der Bank fehlerhafte Ratings und Zinsabrechnungen nachweisen konnten. Da der zuständigen Bank im Schriftverkehr die Argumente "ausgingen" wurde von seiten des "Vorstand" uns gegenüber ein schriftliches Hausverbot mitgeteilt.

(Die Vertretungsberechtigung ergibt sich aus den §§ 164 ff. des BGB)

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