Die Grundlage unserer Tätigkeit sind fehlende Gesetze und Verordnungen zum Schutz von Anlegern und Kreditnehmern

 1.So gibt es weiterhin in unserem Land kein Gesetz, welches eine Bank oder eine Kapitalanlagegesellschaft verpflichtet bei einer Geldanlage den tatsächlichen Effektivzins (also abzüglich Gebühren und Kosten ) auszuweisen. Es fehlt an einer gesetzlichen Preisangabenverordnung für Kapitalanlagen. Die Zinsangebote, die ein Verbraucher vergleichen kann, sind meist Bruttozinsangaben.

Wieviel Gewinn am Ende einer Laufzeit tatsächlich netto von einem Zinsertrag ausgewiesen wird, braucht ein Anbieter vor Vertragsabschluss nicht mitzuteilen.

2.Weiterhin wird einem geschädigten Anleger aufgebürgt, bei einem Gerichtsverfahren, die Beweise für eine Falschberatung zu erbringen.

Es gibt bislang nicht, die von Verbraucherschützern geforderte gesetzliche verankerte Beweislastumkehr, dass der jeweils beklagte Anlageberater oder die jeweilige Bank beweisen muß, ob richtig beraten wurde!

3.Richtern,Staatsanwälten und Rechtsanwälten fehlen Grundlagen in der Beurteilung von Finanzgeschäften, da bislang in der Juristerei diese Weiterbildung fehlt.

4.Nach gängigen BGH Urteilen sind Unternehmer nicht Schutzwürdig! Es gibt keinen Unternehmerschutz bei Banken oder sonstigen Finanzdienstleistern.

5.Fehlende Effektivzinsangaben bei Leasing oder sonstigen Krediten, erschweren die Transparenz in der Vergleichbarkeit von Angeboten.

Die derzeitige Preisangabenverordnung von Krediten grenzt weiterhin die sogenannten Kombifinanzierungen aus. Ansparleistungen  bei Bausparkassen und Lebensversicherungen, die als Tilgungsersatz für ein Darlehn dienen, brauchen nicht mit in den Effektivzins eingerechnet zu werden. Somit sind diese Angebote für einen Interessenten nicht im tatsächlichen Preis zu erkennen und of teuerer als herkömmliche Kredite.

6.Thermopapier bei den Kontoauszügen.  Nach 12 Jahren besteht die Gefahr, dass die Kontoauszüge die auf Thermopapier dem Kunden einer Bank ausgedruckt sind, sich vom Schriftbild auflösen.

7.Es besteht dann kaum noch die Möglichkeit  bei einer Bank , Abrechnungsfehler und Computerbetrug bei Girokonten im Nachhinein nachzuweisen. Deshalb unserer Rat: vorsorglich die Kontoauszüge nochmals kopieren.

Die aufgezählten Praxisbeispiele sind nicht vollzählig.

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Schutzgedanke bei Verstößen zum Kreditwesengesetz in Zivilverfahren.

Banken lassen sich oft auf Rechtsstreite ein, so wie es unsere Erfahrung gezeigt hat, um sich selbst von eigenen Verstößen gegen das Kreditwesengesetz mit einem gewonnen Urteil vor der Bafin, Bundesfianzaufsicht freisprechen zu können.

Nach den von uns eigenen erstellten Gutachten haben wir festgestellt, dass die jeweilige Bankenrevision, von den bei uns begutachteten Sachverhalten, zuvor nicht ausreichend die jeweiligen Banken geprüft hatte. 

Erste Regel für Richter und Anwälte ist deshalb zu fragen, wer den Rechtsanwalt der Bank beauftragt hat. War es die Bank selbst oder war es der Prüfverband der Bank, der den Anwalt im  Prozeß beauftragt und bezahlt ?

Richter und Staatsanwälte sind verpflichtet, nach § 60 a des Kreditwesengesetzes, die Finanzaufsicht über Verfahren zu informieren.

Nach unserer Erfahrung wird dieses oft von den Justizbehörden übersehen.